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... auf der Internetpräsenz der Militia Sanctæ Mariæ, genannt Orden der Ritter Unserer Lieben Frau/ Deutsches Priorat St. Michael.

Die Ziele des Rittertums

Die Stärke in den Dienst des Rechtes stellen, die Gerechtigkeit in der Welt fördern, die Schwachen schützen, die Armen achten, dem wahren Glauben und der heiligen Kirche dienen, die Christenheit beleben, den Frieden Christi suchen - dieses waren und sind auch heute noch die Ziele des Rittertums. Sie sind mehr denn je zeitgemäß.

Die Ritterorden bilden den Ort, dessen auch der heutige Ritter bedarf, um sich eine ritterliche Seele heranzubilden und seinen Kampf in einer brüderlichen Gemeinschaft zu führen. “Sie sind Pflegestätten der Ehre und Schulen des Heldentums im Dienst der höchsten Werte der Menschheit” (Grundsätze für eine Charta des Rittertums, Art. 16)

Ein Rittertum für unsere Zeit

Die Ritterorden waren von Anfang an zumeist religiös und militärisch ausgerichtet. Sie erlegten ihren Mitarbeitern die feierliche Ablegung der Gelübde der Armut, der Keuschheit und des Gehorsams wie auch das Waffenhandwerk auf.

Der Orden der Ritter Unserer Lieben Frau versteht sich als eine regelgebundene kämpferische Gemeinschaft („societas militantium sub regula“). Als eine wahre Ritterschaft durch ihre Ziele, ihre Überlieferung, ihre Geistigkeit, ihr Ritual, sucht die Militia jedoch nicht die den früher gegründeten Ritterorden zuerkannten Ehren. Ihre Abzeichen bilden in keiner Weise Dekorationen, und die von ihr verwendeten Grade bezeichnen allein interne Funktionen, niemals Ehrenämter. Der Orden der Ritter Unserer Lieben Frau bietet seinen Mitgliedern eine Regel an, er führt sie zu einem echten Kampf zur Verteidigung und Ausbreitung des Christentums.

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Kurzes Vademecum der Ritterschaft

(1) - WAS IST EIN RITTER?
1.1 Historisch ist er ein Soldat, also ein starker oder bewaffneter Mann.
1.2 Aber Christus, Vorbild jedes Christen, hat nicht gekämpft und hat sich zur Hinrichtung führen lassen, denn er ist die Wahrheit und diese ist stärker als die Stärke [Macht, Gewalt] (“die Stärke der Wahrheit” [...]).
1.3 Der Ritter wird also stark sein, aber SCHWACH IN SEINER STÄRKE - eine grundlegende Aussage zum Nachdenken, die die Sache völlig zusammenfasst (vgl. das unvergleichliche Vorbild, das Johanna [vom Bogen] war).
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Warum die Kirche von ihrem Wesen her alleinseligmachend ist

Von den zahlreichen Dogmen der heiligen Kirche ist das Dogma „Außerhalb der Kirche kein Heil, Extra ecclesiam nulla salus“ das bekannteste und wird von vielen sogar im genauen Wortlaut im Munde geführt, denn kaum ein anderer Glaubenssatz wird heute so heftig diskutiert wie dieser. Diese für progressiv Denkende als äußerst unbequem empfundene Glaubenswahrheit leitet sich jedoch, wie im folgenden gezeigt werden wird, notwendig aus der Offenbarung ab. Grund für das so hitzige Diskutieren ist der scheinbare Widerspruch, den die Gegner dieses Dogmas in dessen Gegenüberstellung mit Gottes universellem Heilswillen erblicken wollen. „Gott will, daß alle Menschen gerettet werden“, und „Außerhalb der Kirche kein Heil“, wie soll das zusammenpassen?! [mehr]
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Das Königtum Jesu Christi über die Gesellschaft

Die grundlegende Lehre vom Königtum Christi ist der Eckstein der Soziallehre der Kirche. Jesus Christus ist nicht nur gekommen, um das Neue Gesetz zu lehren und um sein irdisches Leben mit seiner Passion zu beenden, aber auch um ein legitimes Recht über seine Geschöpfe als „König der Könige und Herr der Herren“ (Off 19,16) und als Erlöser des Menschengeschlechts auszuüben. Die heiligen drei Könige irrten nicht, als sie dem Jesuskind Weihrauch brachten, um seine Gottheit zu ehren, Myrrhe, um seine Passion vorzubereiten, und Gold in Anerkennung seines Königtums (vgl. Mt 2,1-12). Ihre Anbetung erfüllte die Prophezeiungen des Alten Testamentes über den Messias, wo er anerkannt ist als alleiniger König und Herr, dem alle Nationen Unterwerfung und Gehorsam schulden (vgl. Ps 47 und 72). [mehr]
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Christus der König

Der Sohn Gottes, das Ewige Wort, ist Mensch geworden, um die Menschen zu erlösen. Die Erlösung verwirklicht Christus durch die drei messianischen Ämter: das Lehramt, das Hirtenamt und das Priesteramt. Christus deutet sie an, wenn er spricht: Ich bin der Weg (Hirtenamt), die Wahrheit (Lehramt) und das Leben (Priesteramt). (Joh 14,6). [mehr]

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